Im monatlichen online-Austausch in meiner Community bringe ich jeweils einen sprachlichen Impuls ins Gespräch ein. Diese Woche war es das banale Wort „Problem“.

Ich betrachte das „Problem“ als Nocebo-Wort. Will heissen: Wenn ich ständig von „meinen“ Problemen spreche oder alles als Problem betrachte („Das Problem ist, dass die Post jetzt schon zu hat“), dann wird mir das auf die Dauer schaden. Nocebo ist lateinisch für ‚ich werde schaden‘.

Spreche ich ständig so, bleibe ich im Problem stecken, statt mich der Lösung zuzuwenden. Das gilt sogar für häufig geäusserte Aussagen wie „Kein Problem!“ oder „Das ist problemlos möglich“. Das Problem schwingt auch hier mit. 

 

Die Wortherkunft offenbart eine tiefere Bedeutung

Schauen wir an, wo der Begriff herkommt, ergibt sich eine weitere Betrachtungsweise:

„Problem“ stammt vom griechischen Verb probállein (προβάλλειν) ab, das ’vor- oder hinwerfen’ bedeutet (pro = ‚hin / vor’, ballein = ‚werfen‘). Die alten Griechen, falls es sie denn gegeben hat, legten mit einem Problem eine Aufgabe (zur Besprechung) vor.

Für mich heisst das:

Ein Problem ist eine Aufgabe, die mir das Leben vorlegt. Sie wird so lange wieder auftauchen, bis ich mich des Problems (der Aufgabe) angenommen und ihm mutig in die Augen geschaut habe. Solange ich das Problem unter den Teppich kehre, wird es wieder und wieder zum Vorschein kommen.

Anders gesagt: Jedes Problem ist eine uns vor die Füsse geworfene Chance, es zu lösen und daran zu wachsen.

 

Wie katastrophal ist eine Katastrophe?

Eine Katastrophe ist die massive Steigerung eines Problems. Mit ihr verbinden wir das Bild von Vernichtung und Zerstörung.

Doch Shiva, der indische Gott der Zerstörung, gilt gleichermassen als Gott des Neubeginns und der Erhaltung. Kann es sein, dass das Wort „Katastrophe“ diesen Aspekt auch beinhaltet?

In der Tat: Die „Katastrophe“ entstammt ebenfalls dem Griechischen und setzt sich aus kata (κατά) für ‚nieder, herab‘ und stréphein (στρέφειν) für ‚wenden‘ zusammen. Der Begriff bezeichnet speziell den Wendepunkt in der Handlung einer Tragödie; also den Moment, in dem sich das Schicksal des Helden zum Unglück – oder aber zum Glück – entscheidet.

Auch hier scheint die Frage zu sein: Was machst du mit diesem Wendepunkt? Ergreifst du die Chance und nutzt du das vermeintliche Unglück, um allles zum Guten zu wenden? Oder lässt du deiner eigenen Tragödie ihren Lauf?

 

Schicksal – das vom Leben gesendete Wohl

Wenden wir uns einem dritten Schreckgespenst zu – dem „Schicksal“, mit dem wir geschlagen zu werden fürchten.

Hier wird es einfach: Ein Schicksal „schickt“ uns nämlich „sal“. Und das lateinische salus steht für ‚Wohl, Heil, Glück‘, weiter auch für ‚Rettung, Leben, Existenz‘.

Das Schicksal schlägt uns nicht, es rüttelt uns wach – und bringt uns das, was für unser Wohlergehen „not-wendig“ ist.

 

Eine grosse Wende – auch bei mir

An dieser Stelle erfährt dieser Blog inhaltlich eine scheinbar ebenso abrupte Wendung, wie sie Teil einer jeden griechischen Tragödie ist. Doch auch hier hat das Ganze einen inneren Sinn. Denn:

Mein Mann und ich haben eine solche Wendung von einem Problem hin zu etwas richtig Gutem vor kurzem selbst erlebt.

Eine unerwartete – man könnte sagen katastrophale – Entwicklung bei einem Projekt, für das mein Mann tätig war, liess uns endlich das tun, was vorher nie funktioniert hat:

Er und ich rafften uns zusammen und vereinten unsere Fähigkeiten in einem gemeinsamen Angebot.

„Wer Grosses will, muß sich zusammenraffen (…)“ – Johann Wolfgang von Goethe

 

Das Frequenz-Prinzip: Schwingende (Web-)Seiten

Mein Mann ist Marketing-Experte der ersten Liga und hat die geniale Fähigkeit, die Essenz von Menschen und Situationen in kürzester Zeit zu erkennen und auf den Punkt zu bringen.

Ich betrachte mich als Sprachexpertin mit der Fähigkeit, Texte so zu schreiben, dass sie schwingen; dass die Essenz von Menschen darin transportiert wird und in anderen – den „passenden“ Menschen – anklingt. Es ist alles eine Frage der Resonanz.

Beides lassen wir ins „Frequenz-Prinzip“ einfliessen: Unser Angebot, a) deine Essenz eingehend zu erfassen, und b) diese in einer Webseite umzusetzen. Einer „schwingenden“ Webseite, auf der dein Können endlich den richtigen Ton trifft, auf der deine Frequenz zum Ausdruck kommt. Einer Webseite, die den aktuellsten Marketingstandards entspricht.

Alles, was wir bieten – von der kostenlosen „Frequenz-Probe“ deines heutigen Auftritts bis zu dem, was wir danach liefern – überzeugt mich in der Tiefe.

 

Ich gestehe, dass ich das vor dem katastrophalen Problem, das uns zu dieser Entwicklung „gezwungen“ hat, nicht für möglich gehalten hätte.

Mittlerweile ist klar: Da hat das Leben einmal mehr Schicksal gespielt.

 

-> Hier geht’s zum „Frequenz-Prinzip“:

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