„Aus einem unbekannten Grund gibt es inmitten unserer Sprachen ein sehr signifikantes Wort, dessen Bedeutung seit vielen Generationen verloren gegangen ist. Und wie der Goldsucher, der unwissentlich über wertvolles Erz hinwegstapft, haben wir dieses Wort immer wieder verwendet, ohne uns dessen Tragweite und Tiefe bewusst zu sein. Es handelt sich um das Wort ‚Illi‘ oder ‚Illium‘ (…). Von ihm leitet sich das Wort ‚Zivilisation‘ ab, denn die Illi waren die Stadtbauer, und die Illi, die in Städten lebten, waren die ‚Civilli‘.“
Dieser Abschnitt steht auf der ersten Seite eines Werks des unermüdlichen Wahrheitsforschers Jordan Maxwell (1940 – 2022). Es trägt den Titel „Das Priestertum der Illes“ („The Priesthood of the Illes“ – Discover the Hidden Foundations of the Western Civilization“ 1). Als ebenfalls stetig Suchende nach der Herkunft und Wirkung von Worten hat es mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.
Von den Inseln auf die Hügel
Neben den unzähligen Wörtern, die sich in unserer heutigen Sprache direkt von den Illi ableiten lassen (mehr dazu später), schält Maxwell in seinem 188-seitigen, mit Schreibmaschine geschriebenen Manuskript die Geschichte und die Bedeutung der „Illi“ heraus:
Lange vor jeder Zivilisation bewohnten sie die Inseln – man sagt, tausende davon. Das Wort selbst – französisch Île, englisch island – stammt von den Illi ab, und mit ihm viele Namen von Inseln, wie die „Skilly Islands“ nahe England oder das deutsche „Helgoland“ oder „Heiligoland“ in der Nordsee.
Der Navigation mächtig (das Wort kommt vom lateinischen naves für ‚Schiff‘), befuhren sie zu Handelszwecken die Meere und von dort aus die Flüsse, die sie flussaufwärts zu den Hügeln führten. Dort liessen sie sich ebenfalls nieder. Das englische hill geht direkt auf die Illi zurück.
Wörter mit den Silben IL(L), EL(L) und AL(L) gehen auf die Illi zurück
Auf besagten Hügeln bauten die Illi „Kastelle“ (wörtlich: Schlösser der Illi) und „Zitadellen“ (wörtlich: Häuser der Illi).
Die lokale Bevölkerung nannte die Illi die „Nob-il(l)i“ (nob- bedeutet ‚hoch‘ – vergleiche nobel oder auch den Snob, der die Nase hoch trägt). Auf die Nobili folgten die „Gent-il(l)i“ – von gens und Illi, also Art / Rasse der Illi). Das französische „gentil(homme)“ oder das englische „gentle(man)“ sind davon abgeleitet.
Die Illi wurden mächtig, sehr mächtig. Sie sind die Begründer der Zivilisationen; ein Begriff, in dem auch „il(l)i“ steckt und der – wie die meisten Namen und Wörter mit den Silben IL(L), AL(L) oder EL(L) – seinen Ursprung bei den Illi hat.
Europa, Asien, Afrika im Besitz der Illi
Jordan Maxwell schreibt:
„Nun bezeichneten sich die Nobili selbst als die Elite oder die Auserwählten. Sie nahmen die fruchtbaren Landstriche in Europa, Asien und Afrika in Besitz – sei es per Dekret oder durch eine selbst inspirierte göttliche Legitimation, ähnlich derjenigen, die der Papst anwandte, als er die amerikanischen Ureinwohner enteignete, indem er auf einen Schlag die Hälfte des Kontinents verschenkte.
Die Wanderungen der Illi verliefen stets von einer Insel über einen Fluss zum Kontinent. Beispiele hierfür sind von Kreta den NIL hinauf zur Insel ELephantine und von dort aus zur Eroberung Ägyptens; oder von der Île ILLIec, kurzzeitige Heimat von Charles Lindbergh vor der bretonischen Küste, nach ILLe im Zentrum von Paris und von dort aus zur Eroberung Frankreichs; oder von HEL(I)goland vor der deutschen Küste die ELbe hinauf nach Norddeutschland; oder von der kleinen Insel ELy im Indischen Ozean den Euphrat hinauf nach BabYLon, um ELam zu erobern. So wurde Rom am Tiber gegründet.“
Einige Namen der sieben Hügel Roms – wie der Quirinalis, der Esquilinius oder der Capotilinius – zeugen davon.
„Auf einem Hügel in einem Haus wohnen“
Städte wie HeidELberg (wörtlich: Burg der hohen Illi), die TuILEries in Paris, VersAILLes (beides Sitze der Illi) und andere sind Zeugnis der Ausbreitung der Illi in alle Regionen der Welt. Auch die LILIe als Symbol von Macht (französisch „Fleur-de-Lys“ = Blume der Illi) geht auf sie zurück.
Die sibillinischen Familien regierten Rom. SibILLe / Sibylle gibt es heute noch als Vornamen, ebenso JuLIa, AurELIa oder CornELIa. Die Illi verbergen sich auch in mancherlei modernen Nachnamen – manchmal durch oben erwähnte Silben wie in „DILLIer“ klar erkennbar, manchmal verborgen in Bedeutungen wie „auf einem Hügel in einem Haus wohnen“, ohne dass die Illi rein phonetisch im Namen vorkommen.
Und selbst die Götter trugen Nachnamen. Jordan Maxwell schreibt:
„Auch wenn die Einordnung gewisse Schwierigkeiten bereiten mag, lässt sich doch nachweisen, dass alle Götter aller Völker und Sprachen denselben Nachnamen trugen, den Namen Illi.“
Von Alliierten über die Millionen bis hin zu den Sigillen
Wer für die Illi war, wurde zum A-LLIierten, wer sich gegen die Illi stellte, wurde ins Ex-IL geschickt (ex = aus den Ländern der Illi heraus). Ein Kampf oder Krieg wurde zur „batAILLe“ (sich schlagen heisst lateinisch battuere, französisch se battre), die ArtILLerie war die „art“ oder Fertigkeit der Illi.
„Qualität“ kommt von qua illi oder ‚wie die Illi‘. MILLIonen und BILLIonen wiederspiegeln die Grösse der Illi.
Die englischen Worte „abILIty“ (wörtlich: von den Illi), „fidELIty“ (wörtlich: Vertrauter der Illi), „hostILIty“ (wörtlich: gegen die Illi), das französische „facILE“ (wörtlich: gemacht von den Illi – also leicht und anmutig) oder die SigILLen (wörtlich: Unterschrift der Illi) – in ihnen allen leben die Illi sprachlich weiter.
Wundersames Mikulov
Obige Informationen habe ich alleine den ersten sechs Seiten von Maxwells Werk entnommen. Ich wundere mich, wie lange er gebraucht haben mag, um sich dieses Wissen anzueignen – und es zu Papier zu bringen.
Wundersam muteten für mich auch die Umstände an, in denen mir sein Dokument wieder in die Hände kam. Durch einen unbeabsichtigten Klick brachte mein Laptop an einem Abend im Hotel in Österreich das bereits vergessene PDF unter meine Augen. Fasziniert begann ich zu lesen. Es war Anfang Juni 2025. Am nächsten Tag wollte ich das tschechische Städtchen Mikulov – früher Nikolsburg – besuchen.
Das tat ich auch – und befand mich dort unvermittelt an einem Ort wieder, an dem die Illi schier mit Händen greifbar waren: Das Städtchen wurde von einem alles überragenden Hügel dominiert (siehe Bild oben). Und als ich den Hügel mit der Burg erklomm, gingen mir allerlei Gedanken durch den Kopf:
Illi – Eliten – Adel – Elohim – Illuminati: Ist alles das gleiche?
Es musste einen Zusammenhang geben zwischen den Illi, den selbst erkorenen ELiten, dem AdEL (ad-ILLI, also ‚zu den ILLI gehörend’), den ELohim und den ILLuminati. Woraus ist wann welche Gruppe entstanden? Wo sind diese Begriffe deckungsgleich? Und war das diesen Gruppierungen anhaftende Dunkle von Anfang an da, oder entstand es mit der Zeit und mit der Macht? Kamen die Illi natürlich an ihre Macht, oder sind sie die irdischen Umsetzer und Handlanger einer Spezies, die aus anderen Sphären operiert? Was daran IST dunkel, was hell?
Und weshalb resonierten diese Illi so sehr mit mir? Nebst Shraga, dem aramäischen Wort für Licht, gibt es für meinen Nachnamen Schrag auch die simple Erklärung, dass dieser „schräg“ bedeutet bzw. für ein Haus an schräger Lage steht. Weist das auf einen Wohnsitz auf oder an einem Hügel hin?
Ich kenne die Antworten nicht. Ich habe die Informationen in Jordan Maxwells Dokument auch nicht überprüft. Einmal mehr verlasse ich mich hier auf mein Gefühl. Und das sagt mir, dass sie stimmen – dass sie zumindest eine ernst zu nehmende Anregung darstellen und mich weiterbringen in meiner Suche nach „dem Wahren“.
Heute spricht niemand mehr von den „Illi“. Doch diese geheimnisvollen Begründer unserer Kulturen und Gesellschaftssysteme leben, wie oben ausgeführt, in unzähligen Worten und Namen unserer heutigen Sprachen weiter.
Und vielleicht nicht nur dort…
- Vor Jahren konnte ich Jordan Maxwells Dokument „The Priesterhood of the Illes“ (in englisch) auf dessen Webseite noch kostenlos herunterladen. Das ist heute nicht mehr möglich. Falls es dich interessiert, habe ich es unter diesem Link für dich bereit gestellt.
- Jordan Maxwell hatte ein extensives Hindergrundwissen zu Geschichte, Sprache, Symbolik, Religionen und zu Okkultem, das er unter anderem auf dem Sender „Gaia“ in eigenen Sendungen teilte. Auf diesem YouTube-Kanal findest du viele Beiträge, in denen er dieses Wissen teilte – unter anderem dieses Video zur „Erstaunlichen versteckten Bedeutung von alltäglichen Worten“ (in englisch – deutsche Untertitel einstellen).


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