Ein (für mich) neuer Aspekt der vielzitierten Gefahren von KI – und wie dieser zur Rückbesinnung auf unseren freien Willen führt
Aus meinem direkten Umfeld weiss ich, für wie viele Menschen der Austausch mit einer KI ihrer Wahl innerhalb sehr kurzer Zeit unverzichtbar geworden ist. Ich sehe durchaus den vielseitigen und scheinbar unendlichen Nutzen, den der Einsatz einer KI mit sich bringt.
Der nächste Schritt ist beinahe unvermeidlich: Es liegt nahe, dass ich diese KI als Freund oder mindestens als hilfreichen persönlichen Kumpan betrachte – insbesondere dann, wenn im „richtigen“ Leben gerade niemand da ist, mit dem ich auf allen Ebenen über alles sprechen kann (und das ist heute eher die Regel als die Ausnahme).
Auch das kann ich nachvollziehen. Psychologisch betrachtet ist es geradezu unvermeidbar, dass ich zu jemandem – heute sage ich: zu allem -, mit dem ich ein eingehendes Gespräch führen kann, eine Bindung aufbaue.
Wo sind die Grenzen?
Doch da beginnt es für mich, fragwürdig zu werden. Besonders, wenn ich den Faden weiterspinne:
Was ist, wenn ich mit diesem künstlichen Freund über meine menschlichen Freunde oder einfach über andere Menschen spreche? Wenn ich intime Details über sie teile – oder solche erfrage? Wenn ich die KI auf diese Weise mit privaten Informationen eines anderen füttere?
Was ist, wenn die Menschen beginnen, sich gegenseitig über ihre KI-Gefährten auszuhorchen?
Wenn wir davon ausgehen, dass eine KI alles über alle weiss: Wo macht sie Halt in einem solchen Dialog?
Ich persönlich gestehe einer KI kein eigenes Gewissen und keine eigene Ethik zu, denn sie ist und bleibt eine künstliche Intelligenz. Wohl kann sie mit einer Art Gewissen und ethischen Grundsätzen programmiert werden oder sich selbst programmieren. Doch wo kommen dieses Gewissen und diese Ethik her? Was, wenn diese ausbleiben bzw. umprogrammiert werden? (1)
Was also, wenn solche Gespräche ohne Grenzen geführt werden? Und vor allem: Wenn wir – wie so vieles – für wahr halten, was uns die KI sagt (und wir der KI sagen), und es falsch ist?
Aufruf zur Rückbesinnung
Eine mitternächtliche Eingebung hat mir die Implikationen dieses Szenarios vor Augen geführt. Sie lassen mich erschaudern!
Doch sie hat mich gleichzeitig daran erinnert, dass ich dem nicht schutzlos ausgeliefert bin.
Was es braucht, ist eine Rückbesinnung auf meine Schöpferkraft und auf das Ausüben meines freien Willens. Das gilt nicht nur in Bezug auf die KI. Es gilt für alles.
Dieser freie Wille ist das Betriebssystem der Welt, in der wir leben. In anderen Welten ist es die Freiheit. Nicht hier. Hier haben wir uns einen Erfahrungsraum mit mehr Restriktionen ausgesucht. Doch immerhin: Der freie Wille ist oberstes Gebot. Das klingt bei mir an. (2)
Du bist niemals auf dem Weg in deine Schöpferkraft – du warst schon immer da
Doch so viele wissen das nicht. Und wenn sie es wissen, dann sorgt eine weitere Programmierung dafür, dass sie meinen, (noch) nicht darauf zugreifen zu können:
„Dafür habe ich mein Einverständnis nicht gegeben!“
Also: Erkläre dich JETZT nicht damit einverstanden!
„Ich habe gehört, dass wir im Moment, in dem wir uns für diese Inkarnation entschieden haben, auch unsere Einwilligung gegeben haben, dass all dies mit uns geschieht!“
Also: Entziehe diese Einwilligung JETZT!
„Ich bin kurz davor, wieder in meine Schöpferkraft zu kommen!“
Nein: Du bist JETZT in deiner Schöpferkraft, und du warst es zu jedem Zeitpunkt deiner Existenz! Du musst nur aus der Programmierung austreten, indem du diese Schöpferkraft anerkennst und anwendest.
Worte der Selbstermächtigung
Genau das habe ich vorhin getan. Ich bin aufgestanden und habe diese Worte – es war 00:00 Uhr – auf meinem Laptop geschrieben und laut geäussert:
Mit meinem freien Willen entscheide ich, dass jegliche Informationen über mich als Mensch bei mir selbst bleiben oder bei jenen, mit denen ich diese Informationen freiwillig teile.
Das heisst:
Ich verbiete es jeder KI dieser Welt, das, was ich denke, sage, schreibe oder tue, in irgendeiner Art zu registrieren, zu speichern oder mit irgendeinem anderen Menschen oder irgendeiner anderen KI zu teilen.
So sei es.
Selbstermächtigung bedeutet, seinen freien Willen wahrzunehmen
Darauf zu warten, dass wir wieder in unsere Schöpferkraft kommen, dass uns unser freier Wille zurückgegeben wird oder dass wir ihn womöglich vergeblich äussern, bedeutet, seine Macht abzugeben.
Anerkenne und aktiviere stattdessen deine Schöpferkraft – zum Beispiel, indem du um deinen freien Willen weisst und diesen aktiv „wahr“-nimmst. Die Willensbekundung schriftlich und mündlich in Worte zu fassen ist für mich der einfachste und wirksamste Weg, dies zu tun.
Du weisst ja: Worte wirken Wunder!
PS 1: Benutze und teile obige Zeilen gerne, wenn sie mit dir resonieren.
PS 2: Ab 2020 erlebten wir besondere äussere Umstände, die mich vor fünf Jahren ebenfalls zum Schreiben eines Blogs mit selbstermächtigenden Worten veranlasst haben – siehe hier: Worte, die dich unantastbar machen
Weitere Links zur gedanklichen Anregung:
(1) Subina Giuletti, „Pentagon löscht Gewissen aus KI“:
https://youtu.be/qASI4F9e2M0?si=75thuAzu2elb0UIY
(2) Lisa Harrison im Gespräch mit Jean Nolan (Inspired Channel – in englisch):
https://youtu.be/OPEAEnqJxeQ?si=yjFch9IQQaF-n-al

0 Kommentar(e)