Sowohl in meinen Blogs als auch in meiner Community geht es mir darum, neben der Wirkung von Worten auch persönliches Wachstum und das, was ich für die Wahrheit halte, zum Inhalt zu machen.

Anlass für diesen Beitrag hier ist die schreckliche Brandkatastrophe in Crans Montana an Neujahr – und meine Gedanken zur medialen Berichterstattung darüber. Diese Gedanken beinhalten eine solch unliebsame Wahrheit.

Anlass ist vor allem jedoch das Schicksal jedes einzelnen Menschen, der von diesem Feuer direkt betroffen ist. 

 

Weltweite Verbreitung von Angst und Schrecken

Ich erfuhr vom Brand nicht aus den Medien, denen ich schon lange keine Zeit und Beachtung mehr schenke. Ich erfuhr davon von einem englischen Freund, der mir als Schweizerin mit einer Textnachricht sein Mitgefühl aussprach. Wenig später folgte die SMS eines im nahen Osten lebenden Freundes. Beide hatten lange vor mir von diesem Ereignis erfahren, das in hundertzwanzig Kilometern Luftlinie von mir entfernt stattgefunden hatte.

Allein das ist erst möglich, seit es Funk, Fernsehen und natürlich das Internet gibt.

Doch worum, bitte, ging es überhaupt?

Ein Blick in die online-Ausgaben der gängigen Magazine offenbarte es: Es gab nur noch ein Thema. Die Katastrophe wurde aus jedem möglichen Blickwinkel beleuchtet: Opferzahlen, Informationen über das zumeist jugendliche Alter der Opfer, Spekulationen zur Brandursache, Berichte Überlebender und ihrer Heldentaten, Berichte über Engpässe in den Spitälern, Mutmassungen und Schuldzuweisungen (die schon bald Überhand nehmen werden, so meine Prognose), Mitleidsbekundungen aller möglicher Staatsoberhäupter – und natürlich die dazugehörigen Schreckensbilder von Leid und Zerstörung.

 

Berechnung oder Anteilnahme?

Was ist der Sinn solcher Meldungen? Welchen Nutzen hat es, wenn die Massenmedien die Nachricht über solche Ereignisse blitzschnell in die ganze Welt tragen? Kommt es dadurch zu einer schnelleren oder besseren medizinischen Versorgung? Hilft die globale Bestürzung den Betroffenen? Lernen die Menschen dadurch etwas, was sie vor Schaden bewahren wird?

Vielleicht ist es mir zu wenig möglich, die „gute“ Seite einer solchen Berichterstattung zu erkennen. In mir wuchs stattdessen die Irritation und der Ärger. Nicht wegen mutmasslicher Verfehlungen des „mafiösen“ Besitzerehepaars (wirklich?) – sondern weil ich in diesen Artikeln und Sendungen Sensationshascherei und damit eine Instrumentalisierung der Opfer sehe.

Nach meinem Empfinden geht es nicht um Anteilnahme und Solidarität – so, wie eine gute Bekannte es meinte, als sie wenige Tage später die Live-Übertragung der Trauerfeier für die Opfer im Schweizer Fernsehen (!) mitverfolgte.

Nein: Es geht um die bewusste, breitflächige Verbreitung von Angst, Trauer und anderen niedrigen Schwingungen – mit dem Ziel, weltweit eine Frequenz des Schreckens zu kreieren, in diesem Fall noch punktgenau zum Jahresbeginn. Diese negative Energie legt sich wie ein Schleier über die Menschen und dämpft sie herunter, während sich andere genau daran laben.

 

Schlagzeilen als Ablenkung weitreichender Entscheidungen

Ich glaube nicht, dass den Opfern damit geholfen ist. Im Gegenteil: Sie werden für obige Zwecke missbraucht und für Schlagzeilen benutzt – auch, wenn dies gewiss nicht das bewusste Ziel der einzelnen Journalistinnen und Journalisten ist, die über die Tragödie berichten. Doch aus der Vogelperspektive nehme ich diesen Missbrauch wahr.

Neben dem Erzeugen von negativer Energie lenken solche Schlagzeilen häufig auch von unliebsamen Entscheidungen und Ereignissen ab, die im Hintergrund ablaufen und für das menschliche Kollektiv weitreichendere Folgen haben werden: Neue Gesetze zur Einführung der digitalen ID, zum Beispiel.

Ob die Ermordung von Charlie Kirk oder die neusten Enthüllungen im Epstein-Skandal: Wo es weltweite mediale Schlagzeilen gibt, finden zeitgleich politische und andere Weichenstellungen statt, die der Öffentlichkeit besser vorenthalten werden. 

 

Was war zuerst: Die Absicht oder das Ereignis?

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und frage mich, wieviele Katastrophen und Attentate es ohne mediale Berichterstattung gar nie gegeben hätte.

Mir kommt dazu immer wieder ein Gespräch mit Ole Dammegård im Rahmen der Stiftung Corona Ausschuss mit dem mittlerweile in Haft sitzenden Reiner Fuellmich in den Sinn. Dieses Gespräch legte für mich damals wesentliche Zusammenhänge offen. Reine Verschwörungstheorie für die einen, augenöffnende Erkenntnisse für mich.

Und so stelle ich sowohl diese als auch meine Gedanken hier in den Raum – wie immer in der Hoffnung, dadurch Anregungen zur Wirkung von Worten und zu einer vielleicht etwas anderen Wahrnehmung von (natürlich immer subjektiver) Wahrheit zu geben.

 

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